28.6. in Bern: Power to the People! Antirassistische Demo zum Flüchtlingstag

Die Autonome Schule Zürich unterstützt die Demo Power to the People und ruft alle Antirassist_innen und solche, die es werden wollen, zur Teilnahme an der Demo auf. Die ASZ wird die Demo auch in ihren Klassen ausführlich thematisieren.

Mehr Infos: antira.org
Facebook-Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/539680469487685/

Widerstand statt Spaltung

Wir alle – Migrant_innen Communities, antirassistische Kollektive und Einzelpersonen – wehren uns gegen die rassistische Asyl- und Ausländer_innenpolitik. Zum diesjährigen Flüchtlingstag tragen wir unseren Widerstand am 28. Juni 2014 (um 14.00 Uhr, Schützenmatte) auf die Strasse: „Power to the people!“

Keine Unterdrückung aufgrund von Herkunft

„Vor dem Gesetz sind alle gleich.“ Trotzdem werden Migrant_innen systematisch klassifiziert, hierarchisiert und gegeneinander ausgespielt.  Je nach Aufenthaltsstatus wird ihnen der Zugang zu Bereichen wie Arbeits- und Wohnungsmarkt, Bildung und politisches Mitspracherecht systematisch erschwert oder ganz entzogen. Wer den Job verliert oder auf den Wohlfahrtsstaat zählen muss, verliert immer häufiger das Aufenthaltsrecht. Masslose rechtliche Diskriminierungen aufgrund von Herkunft haben einen Namen: Rassismus!

Bleibefreiheit für alle

Menschen, die in der Schweiz Asyl beantragen, werden in Lager oder Bunker gesteckt und ständig von der Polizei oder privaten Firmen überwacht. In der Regel behandeln die Behörden zuerst Gesuche, die sie ablehnen oder Gesuche aus Staaten, mit denen sie ein so genanntes Rückübernahmeabkommen abgeschlossen haben. Die Schweiz schliesst diese Verträge auch mit Ländern ab, die systematisch Menschenrechte verletzen und verschleppt Menschen gewaltsam in jenes Land zurück, das diese um jeden Preis verlassen haben. Menschen masslos zu übergehen, weil sie am falschen Ort geboren sind, hat einen Namen: Rassismus!

Gemeinsamer Widerstand statt Spaltung

Das Wirtschaftsmodell Schweiz basiert zum einen auf dem weltweiten Handel mit Rohstoffen und Schwarzgeldern wie auch der Billigproduktion im „Globalen Süden“. Zum anderen profitieren die Unternehmer_innen von Menschen, die in die Schweiz migrieren. Für gleiche Arbeit werden diese systematisch schlechter bezahlt. Das Ausspielen der Schweizer_innen und Migrant_innen gegeneinander bringt alle Löhne unter Druck und erschwert den gemeinsamen Widerstand gegen die Abzocker. Die spezifische Ausbeutung migrantischer Arbeitskräfte hat einen Namen: Rassismus!

Mit kollektiver, solidarischer Organisation können wir der Ohnmacht entgegen treten und uns ermächtigen.

Power to the People – Antiracism everywhere