ASZ bleibt! Petition mit mehr als 4100 Unterschriften der Stadtpräsidentin übergeben

Mit bunten Ballonen und Transparenten hat eine Delegation aus 50 Kursteilnehmenden und Aktivist_innen der ASZ heute Nachmittag Stadtpräsidentin Corine Mauch und Sozialvorsteher Raphael Golta ihre Petition (aszbleibt.ch) mit 4115 Unterschriften übergeben. Eine Vertreterin der Schule betonte gegenüber den Stadträten erneut, wie wichtig ein Platz im Stadtzentrum für das Fortbestehen des migrantischen Bildungsprojektes ist. Mehr Bilder von der Übergabe findet ihr hier.

Mit der Petition fordern die ASZ und die Unterzeichnenden den Verbleib der Schule im Stadtzentrum. Denn aktuell werden die Räumlichkeiten im Sihlquai von der Stadt verwaltet, die im Frühjahr 2016 das Wirtschaftsförderungsprojekt BlueLion in die heute von der ASZ genutzten Räume bringen will. Unser langfristige Verbleib ist also noch nicht gesichert. Die Petition verlangt deshalb, dass in der Finanzhochburg Zürich für einmal einem Ort der Solidarität, wie es die ASZ ist, mehr Gewicht gegeben wird als kommerziellen Projekten.

Über 4100 Unterschriften innert weniger Tage

Innert weniger Tage sind über 4100 Unterschriften zusammengekommen. Wir sind glücklich, dass wir mit so vielen Stimmen einen weiteren Schritt unternommen haben, um im Sihlquai 125 bleiben zu können!

Anfang November musste die Schule ihre Räume an der Bachmattstrasse verlassen und stand auf der Strasse. Nach zwei öffentlichen Aktionen - einmal auf dem Sechseläutenplatz, einmal im Lichthof der Uni Zürich - findet der Schulbetrieb seit dem 10. November am Sihlquai 125 in den ehemaligen Räumlichkeiten der Zürcher Hochschule der Künste statt. "Gekommen, um zu bleiben" betitelte die NZZ kürzlich einen Artikel über die Schule. Sie trifft den Nagel auf den Kopf: Die ASZ ist fest gewillt, in ihrem neuen Zuhause zu bleiben. Denn hier kann sie ihren Charakter als Ort der Begegnung und des Austauschs wahren. Sowohl von den Mieter_innen am Sihlquai als auch in der Öffentlichkeit erfährt die Schule weiterhin viel Zustimmung und Solidarität.

An dieser Stelle also auch ein Dank: an euch, für eure Unterstützung, die wir in den turbulenten Wochen und Monaten umso mehr brauchen. Wir sind froh, dass wir von einer breiten Basis getragen werden! Wir machen weiter!