Lage der ASZ weiterhin prekär – öffentlicher Druck ist nötig


Ein Eindruck vom ersten Schultag am Sihlquai.

Nach einem ersten stimmungsreichen Kulturabend in den neuen Räumen der ASZ am Dienstag sind gestern auch die Deutschkurse erfolgreich am neuen Ort gestartet. Wir erfahren weiterhin viel Zustimmung und Solidarität aus dem Haus selbst. So sind seit Dienstag weitere Angebote zur zeitweisen Nutzung von Räumlichkeiten dazugekommen z.B. vom Maxim Theater. Auch Mitarbeitende der Manifesta, der Photobastei und des Impact Hub, mit denen wir sprechen konnten, haben unseren Einzug am Sihlquai persönlich sehr begrüsst.

Nichtsdestotrotz ist unsere Lage weiterhin prekär: Von Stadtseite her wird ein Verbleib der ASZ am Sihlquai lediglich bis Ende Monat zugesichert! Direkte Gespräche über die neue Situation haben bisher noch nicht stattgefunden. Das Interesse der Stadt, anstatt der ASZ ihr serbelndes StartUp-Projekt Blue Lion in günstigen Räumen in der Stadtmitte unterzubringen, ist scheinbar sehr gross. Es zeigt sich, dass uns die Stadt nicht am Sihlquai haben will, und nur durch öffentlichen Druck dazu gebracht werden kann, uns dort zu akzeptieren.

Wir bitten alle mit der ASZ solidarischen Personen und Organisationen, sich zu überlegen, wie sie ihre Stimme für uns einbringen können, z. B. durch einen Brief oder ein Mail an die verantwortlichen Stadträte Mauch (Präsidialdepartement), Leupi (Finanzdepartement) und Golta (Sozialdepartement).