8. September 2018

United we dance am 28. September 2018

Bei unserer nächsten Veranstaltung stehen die Schweizer Roma im Zentrum. Sie haben im Juni dieses Jahres von der Schweiz die Anerkenung als Minderheit gefordert. Dieser Status wurde ihnen - im Unterschied zu Sinti und Jenischen - jedoch verwehrt. Und dies ausgerechnet im 600. Jahr der ersten Erwähnung in einem historischen Dokument. So lange sind sie schon hier und werden trotzdem noch immer aus unserer Gesellschaft ausgeschlossen. Darüber wollen wir reden und nachdenken. Und anschliessend mit einem möglichst bunt gemischten Publikum die beschwingte Roma-Musik und den Tanz geniessen, die unser Leben seit 600 Jahren bereichern und längst gemeinsames, inspirierendes Kulturgut geworden sind

28. September in der Roten Fabrik

19:00 Uhr

600 Jahre Roma in Zürich - (k)ein Grund zum Feiern?

Referat/Diskussion mit Thomas Huonker (Historiker) und Kemal Sadulov (Verein Romano Dialog)

Trotz der 600 Jahre alten, gemeinsamen Geschichte hat die Schweiz die Roma im Sommer 2018 nicht als nationale Minderheit anerkannt. Zusammen mit dem Historiker Thomas Huonker und mit Kemal Sadulov vom Verein Romano Dialog fragen wir: Warum? Wie ist der Rassismus gegenüber den Roma entstanden und wieso hält er an?

21:30 Uhr

Konzert mit Tayfa (Roma- und Balkanmusik)

Vielseitig und experimentierfreudig verwöhnt die Familienband Tayfa unsere Ohren mit traditioneller Musik, mazedonischen (Roma-)Klängen und modernen Fusionsrhythmen. Maya Diemers übersetzt die Melodien in beschwingte Tanzschritte. Lasst uns 600 Jahre Roma-Kultur in der Schweiz ausgiebig feiern!

Eintritt 10.-

Für Menschen mit Ausweis N, F, Sans-Papiers und für Menschen ohne Geld ist der Eintritt an beiden Veranstaltungen frei.

29. März 2019

Bundeslager - Gegen jegliches Verwalten von Menschen.

Die Ausstellung vom 11. - 13. April 2019 beschäftigt sich mit der Neustrukturierung des Asylverfahrens und der Einführung der Bundeslager in der Schweiz. Mit der sogenannten Beschleunigung der Verfahren sollen Menschen effizienter verwaltet und ausgeschafft werden.