1. Oktober 2019

Vortrag: Die Bank der Mapuche

Wann? Am Freitag, 11. Oktober, 19 Uhr
Wo? Im Café der Autonomen Schule Zürich,Sihlquai 125 (EG)

Eine Bank als Mittel zur Emanzipation: Diesen Weg haben Angehörige des indigenen Volks der Mapuche in Chile gewählt. Die Küme Mogen ist eine genossenschaftlich organisierte Bank mit klarem politischen Anspruch. Die marginalisierten Mapuche, die oft in grosser Armut leben, sollen sich aus der wirtschaftlichen Abhängigkeit des Grosskapitals und des zumeist feindlich eingestellten Staates befreien können. 

An diesem Abend ist Jorge Huichalaf, Aktivist und Präsident der Küme Mogen an der ASZ zu Gast und wird die Bank und deren politische Arbeit vorstellen. Es soll aber auch eine Gelegenheit sein, zusammen über Themen wie Autonomie, Selbstverwaltung und die Rolle eigener Banken zu diskutieren. Dies als Teil einer „Internationale der Selbstorganisation“, eines Austauschs zwischen selbstorganisierten Projekten auf der ganzen Welt. Im Falle der Küme Mogen und der ASZ dauert dieser Austausch bereits seit längerem: Vertreter*innen der beiden Kollektive haben sich bereits mehrer Mal gegenseitig besucht. Daraus ist unter anderem ein Artikel in der aktuellen Papierlosen Zeitung entstanden: https://www.bildung-fuer-alle.ch/files/2019-10/papierlose-zeitung-die-bank-der-mapuche.pdf?eb40943b6d

Die Veranstaltung findet in spanischer Sprache mit Übersetzung auf Deutsch statt. Am Ende der Veranstaltung wird es einen Apéro geben.

29. März 2019

Bundeslager - Gegen jegliches Verwalten von Menschen.

Die Ausstellung vom 11. - 13. April 2019 beschäftigt sich mit der Neustrukturierung des Asylverfahrens und der Einführung der Bundeslager in der Schweiz. Mit der sogenannten Beschleunigung der Verfahren sollen Menschen effizienter verwaltet und ausgeschafft werden.